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September 2012
Aktualisierung 08.04.2017

Das Spritzgießverfahren dient zur vollautomatischen Herstellung von Formteilen. Etwa 60% aller Kunststoffverarbeitungsmaschinen sind Spritzgießmaschinen  (Extruder 30%).

Foto Firma Arburg

Das Spritzgießverfahren ist das für thermoplastisch verarbeitbare Kunststoffe bei weitem wichtigste Verfahren zur Herstellung von Formteilen. Fertigteile von weniger als 1 mg bis zu mehr als 10 kg  können mit Zykluszeiten von Sekunden bis zu mehreren Minuten mit einem Minimum an Nachbearbeitungsaufwand hergestellt werden. 

Die Typenbezeichnung einer Spritzgießmaschine nach EUROMAP enthält Angaben über die maximale Schließkraft in KN und eine Kennzahl die nach folgender Formel errechnet wird.

 

P = v · p        

P Kennzahl = v maximales Hubvolumen in cm³ · maximaler Spritzdruck in bar 

Kennungsbeispiel: 

Firma Arburg 520C  

1600-675 

Firma Arburg: Maschinenhersteller

 

520: maximale Säulenabstand

C: Centec

1600: Schließkraft in KN

675: max. Hubvolumen (cm³) · max. Spritzdruck (bar)


Aufgabe:

Bestimmen Sie die Typenbezeichnung für folgende Maschine:

Schließkraft Fmax = 1,6 · 10 6N

                Vmax = 270 cm³

                Pmax = 2500 bar

Fmax = 1,6 · 10 6 = 1 600 000N      1 600 000N : 1000 = 1600KN 

P = V · p

 

P = 270cm³ · 2 500bar = 675 000 / 1000 = 675

Typ 1600-675

 

   

 

 

 

 


 

 

Sibylle Rogowski  | sibylle.rogowski@kunststoff-meister.de
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